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Experimente im

Zusammenleben & Zusammenstehen

Ein Neubeginn

Bäume, die zusammenstehen
Bäume, die zusammen stehen

Nach vielen Jahren des Experimentierens und Forschens darüber wie ich und wir kollektiv nachhaltiger leben und mehr zu einer Welt beitragen können, die für alle funktioniert, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass alle kleinen Schritte, die wir im Alltag machen können zwar hilfreich sind, doch weit entfernt davon, die Wurzeln des Schlamassels anzupacken, in dem wir uns befinden. Diese Einsicht beeinflusst mein Leben und das, womit ich mich beschäftige, und auch worüber ich vorhabe, von nun an hier zu schreiben, enorm. 

Das Schlamassel, oder engl. „the mess“, so hat es Sharif Abdullah in seinem Buch „Creating a World that Works for All“ genannt – damit meine ich die Klimakatastrophe, durch Privilegien und Leistung bestimmte Ressourcenverteilung auf der Erde, Armut, Hunger, Ausbeutung von Menschen, Tieren und unserer Mitwelt, Kriege, Diskriminierung und Verurteilen von Menschen, die anders denken oder aussehen als wir, und so weiter. Das Schlamassel ist eine komplexe Ansammlung von Problemen, die alle Bereiche des Lebens betreffen. 

Für komplexe Probleme braucht es viele verschiedene und komplexe Antworten. Ein Aspekt, dem ich mich verschrieben habe, ist die Wiederherstellung von Gemeinschaft und das Wiedererlernen, in Gemeinschaft zu leben.  

Die Wiederherstellung von Gemeinschaft und das erneute Lernen, in Gemeinschaft zu leben, ist meiner Überzeugung nach ein bedeutender Schritt heraus aus der hyper-individualistischen, kapitalistischen und patriarchalen Funktionsweise, die in großen Teilen der Welt vorherrscht und die die Grundlagen unserer Existenz bedroht. Das erneute Lernen, in Gemeinschaft zu leben, ist jedoch auch ein sehr schwieriger Schritt. Für die meisten von uns im Globalen Norden ist es bereits Hunderte von Jahren her, dass wir vom Land als Gemeingut und von nährenden, unterstützenden Gemeinschaften getrennt wurden. Heute ist es daher eine große Herausforderung, wieder zu lernen, unsere Bedürfnisse in die Gemeinschaft einzubringen, darauf zu vertrauen, dass andere sie erfüllen wollen, während wir all diese beängstigenden Schritte hin zu einem (erneut) stärker voneinander abhängigen Leben gehen. Und all dies geschieht vor dem Hintergrund tiefgreifender Traumata und einer tief verankerten Sozialisierung in eine individualistische Lebensweise, in der viele von uns aufgewachsen sind.

Ein prägender Faktor für mich sind dabei sind die Schriften von Miki Kashtan und die kollektiven Experimente innerhalb der Nonviolent Global Liberation Community, die grundlegend auf der der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg basieren. 

Der Neubeginn auf dem Niemblog steht im Zeichen von “Zusammenleben und Zusammenstehen”. 

Meine neuen Experimente und Erfahrungsberichte beziehen sich auf 

  • Freiheit in Verbundenheit leben: vom “Ich” oder “Wir” zum “Ich im Wir”
  • Gemeinschaftliche Strukturen (wieder) herstellen
  • Beziehungen so gestalten, dass sie Gemeinschaft stärken 
  • Erfahrungsberichte über Gemeinschaftsexperimente
  • Bedürfnis-orientiert Zusammenleben und Zusammenwirken

Noch findest du hier auf dem Blog viele von meinen älteren Artikeln, die sich um das Thema „Nachhaltig im Alltag“ drehen. Nach und nach plane ich, mehr zum Thema „Zusammenleben & Zusammenstehen“ zu schreiben. Die Idee ist, Artikel sowohl auf englisch als auch auf deutsch zur Verfügung zu stellen. 

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Wer schreibt hier?

Sabrina Kley

Hey, ich bin Sabrina und mein Herzenswunsch ist es, zu einer Welt beizutragen, die nach den Bedürfnissen aller – sowohl der Menschen, der Tiere, als auch unserer Mitwelt – gestaltet ist. 

Mein Blog drehte sich lange um das Thema „Nachhaltig im Alltag“ und wandelt sich jetzt hin zum Thema „Zusammenleben und Zusammenstehen“ geprägt von den Grundsätzen der Gewaltfreien Kommunikation.

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