Wildkräuter-Wissen: Kein Hexenwerk

Wildkräuter bestimmen

Wildkräuter bestimmen kann jede/r (lernen)

Seit Sonntag hat mich das Wildkräuter-Fieber wieder gepackt. Ich war bei einem Wildkräuter-Kurs der besonderen Art: nur 3-4 Kräutlein pro Einheit, dafür haben die Teilnehmer die Gelegenheit sich selbst mit Hilfe von Büchern und dem Internet zu erarbeiten, wofür diese gut sind, was sie kennzeichnet und wo man sie findet. Das hat mir wirklich gefallen. Einerseits, weil ich nicht alleine vor mich hinwurschtel,1 sondern mit Gleichgesinnten; andererseits weil ich mir durch’s selbst erarbeiten natürlich viel mehr merke. Und besonders schön wird’s dann, wenn noch eine ein paar geschichtliche oder mythologische Hintergründe weiß, oder einer auf eine Anwendung jenseits von Essen hinweisen kann.

Und dazu braucht es nicht einmal einen Experten! Such dir ein paar Pflanzen aus, die dich interessieren, schnapp dir ein paar Freunde und macht euch gemeinsam auf den Weg, euer Wissen zu erweitern.
Wenn du dir nicht sicher bist, ob du dich länger mit dem Thema auseinandersetzten willst, kannst du dir ja erstmal Bücher ausleihen. Oder du machst Fotos von den Pflanzen und vergleichst diese mit Fotos aus dem Internet.

So bin ich mit ganz offenen Augen nach Hause durch den Wald geradelt und habe wieder einige für mich neue essbare Wildpflanzen entdeckt. Schon in den letzten Jahren bin ich immer wieder mit dem „Essbare Wildpflanzen“-Buch2 durch den Wald gestapft und habe mir pro Jahr immer wieder ein paar neue Pflänzlein erarbeitet. Meistens sind es solche, die ich sehr häufig sehe und dann im Buch oder Internet nachsehe, ob man die essen kann. Weiterlesen

  1. was dennoch auch schön sein kann, keine Frage! []
  2. siehe unten []