Mein erstes Tramp-Abenteuer

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Meine ersten Tramp-Erfahrungen

Letztes Wochenende habe ich mich zum ersten Mal getraut, eine längere Strecke zu trampen – für mich bedeutet das: länger als die 10km zwischen Bahnhof und Heimatdorf. Das war für mich eine wunderbare Erfahrung und ein Abenteuer, und ich möchte dich gerne daran teilhaben lassen.

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Ökologisch verreisen in England: Isles of Scilly

Ökologisch verreisen in England
Urlaub ist so eine Zeit, da denkt man: ich muss mir mal wieder was gönnen. Oder: das hab ich mir verdient. Das heißt: wenig Umstände, all inclusive und ganz oft leider auch: Flugreise!

Da aber eine Flugreise so ziemlich das Schlimmste ist, was wir unserer Umwelt antun können, finde ich es nur legitim, da auch im Urlaub mal nach Alternativen zu suchen. Wann kann man sich schließlich Zeit nehmen, wenn nicht im Urlaub? Und heißt es nicht so schön: der Weg ist das Ziel?

Reise zu den Isles of Scilly

In diesem Jahr sind wir auf die Isles of Scilly1 in den Urlaub gefahren – eine Inselgruppe ganz im Südwesten von England. Zunächst mit der Deutschen Bahn nach Brüssel, dann umgestiegen in den Eurostar durch den Channel Tunnel nach London und dann ging es weiter mit dem Sleeper Nachtzug nach Penzance in Cornwall. Und von dort aus sollte uns dann die Fähre zu den Inseln bringen. Klingt ganz schön umständlich, oder? Andererseits: es lassen sich hervorragend Zwischenstopps einbauen, z.B. in London, um dort abends schön essen zu gehen, bevor der Zug kommt. Und es ist relativ entspannt, wenn man nicht allzu viel Gepäck hat und etwas mehr Zeit zum Umsteigen einplant, als normalerweise notwendig wäre. Denn die Bahn kommt immer zu spät. Der Nachteil: man ist deutlich länger unterwegs. Zwei Tage jeweils für Hin- und Rückreise muss man schon einplanen2. Weiterlesen

  1. genauer gesagt: St. Martin’s []
  2. Wenn man aus Süddeutschland kommt. Fährt man z.B. von Köln ab, ist man mit dem Eurostar in Nullkommanix in London []

Experiment: Ohne Auto auf dem Land (Teil 3: Status Quo)

Auto Alternative Titelbild

Rückblick auf mein Experiment: Ohne Auto auf dem Land

Letztes Jahr habe ich über meine Experimente ohne Auto auf dem Land gebloggt, nämlich hier und hier.
Ich denke, es klang für einige recht anstrengend und es war auch rein subjektiv gesehen ziemlich anstrengend. Ich hoffe, dass es trotzdem inspiriert hat, wenn nicht zum totalen Auto-Verzicht, dann vielleicht doch dazu, ab und zu mal das Auto stehen zu lassen und alternative Verkehrsmittel zu verwenden. Weiterlesen

Ökologisch verreisen im Bayerischen Wald

Öko-Urlaub im Bayerischen Wald auf dem SvarohDieses Jahr wollte ich, wenn ich Urlaub mache, möglichst ökologisch verreisen. Das Reiseziel war der Bayerische Wald, genauer: Bayerisch Eisenstein, direkt an der tschechischen Grenze. Weiterlesen

Experiment: Ohne Auto auf dem Land (Teil 2: Per Anhalter und per Pedes)

ohne auto auf dem land - daumen raus
Per Anhalter fahren hat mich echt Überwindung gekostet. Fremde Leute ansprechen, mit fremden Leuten im Auto mitfahren, mit fremden Leuten über’s Wetter reden, … Dieser ganze „Fremde Leute“-Komplex machte mir etwas Angst. Zudem wird einem ja auch systematisch Angst vor dem Trampen gemacht: „Das ist doch viel zu gefährlich! Gerade als Frau!“ „Man hört doch so viel in den Nachrichten…“ „In der heutigen Zeit alleine als Frau…“

Deswegen startete ich meine ersten zaghaften Versuche eher aus der Not heraus. Denn mein Zug hatte (glücklicherweise) Verspätung, so dass ich den Anschlussbus nicht mehr erwischte, so dass ich wiederum eine gute Ausrede hatte, rumzufragen, ob denn jemand in meine Richtung fährt. Zwei Stunden Fußweg wären zwar auch akzeptabel, aber müssen auch nicht sein.

Mein erster Versuch per Anhalter zu fahren

Schon die zweite Frau, die ich fragte „Entschuldigung, fahren Sie zufälligerweise in Richtung Heimatdorf?“ war sofort bereit, mich mitzunehmen. Nachdem der Kindersitz nach hinten gepackt war, ging es los. Wir verstanden uns auf Anhieb hervorragend und plauderten den ganzen Weg über.

Das machte natürlich Mut auf mehr! Weiterlesen

Experiment: Ohne Auto auf dem Land (Teil 1: Radfahren)

Ohne Auto

Erster Teil meines Experiments ohne Auto auf dem Land auszukommen

Jeden Morgen pilgern Tausende in ihren Autos in die Stadt um ihrer täglichen Arbeit nachzugehen. In jedem Auto sitzt eine Person. Sie fährt das Auto zum Arbeitsplatz; dort steht es dann den ganzen Tag rum und abends fährt es wieder nach Hause. Jeden Tag von Montag bis Freitag. Um ein Auto herzustellen, wird soviel Energie benötigt, wie ein durchschnittlicher Haushalt in 10 Jahren verbraucht1. Im Schnitt besitzt jeder zweite Deutsche ein Auto2. Und wenn das Auto dann fährt, fahren im Schnitt 1,3 Leute mit. Aber die meiste Zeit steht es ja sowieso nur rum.

Als ich wieder auf’s Land gezogen bin, habe ich mir daher fest vorgenommen: Es muss auch ohne Auto gehen! Weiterlesen

  1. ca. 30.000 kWh []
  2. http://www.utopia.de/galerie/laendervergleich-wie-viele-autos-pro-kopf []