Das Schweigen der Lämmer?

ostern vegan

Dies ist ein Gastbeitrag von Anne Hoffmann.

Der Frühling ist die Zeit des neuen Erwachens aus langem Winterschlaf, die Zeit der Liebe und des Entstehens von neuem Leben. Überall sprießen zarte Pflanzen, überall werden kleine Tiere geboren. Die Wiedergeburt (auch wenn das Christentum es nicht so nennt) feiern die Menschen hierzulande an Ostern, und symbolisch stehen dafür niedliche Küken, Häschen, Lämmchen. Es werden jede Menge Eier verzehrt, echte und aus Schokolade, kleine Kaninchen und zartes Lammfleisch zu schmackhaften Braten verarbeitet… Moment. Diese herzallerliebsten Tiere, die mehr als das Durchschnittsschwein unser Kindchenschema ansprechen – die werden ohne mit der Wimper zu zucken getötet und gegrillt? Allenfalls von den Kindern kommt dabei noch mal Protest, die armen Lämmchen! – aber zur Not wird halt geschwindelt, dass das ja Pute oder Schwein ist. Und die sind ja nicht so putzig, die isst dann auch meist das hartnäckigste Moralkind.

Wie kommt das eigentlich? Alle finden wir schrecklich grausam, was in Mastanlagen und Schlachthäusern geschieht, aber selbst wenn es um die Babies der Tiere geht, können wir davor nicht Halt machen und essen sie doch. Ist doch normal, weil es immer schon alle so gemacht haben? Weiterlesen