Das Wunder des empathischen Zuhörens

Empathisch zuhören Titelbild

Einfach nur zuhören

Mein erstes Aha-Erlebnis, das ich mit der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) verbinde, war die Erfahrung, dass mir jemand zuhört. Ich erzählte einfach nur, was mir auf der Seele lag; und es hörte jemand aufmerksam zu – ohne zu urteilen, Ratschläge zu erteilen oder zu sagen, dass das doch gar nicht so schlimm sei im Vergleich zu dem, was XY durchgemacht hätte. Das tat unheimlich gut! Weiterlesen

„How to be Great at Doing Good“ – effektiv Gutes tun

Buchcover How to be Great at Doing Good - Effektiver Altruismus

Rezension und kritische Gedanken zum Effektiven Altruismus

„How to be Great at Doing Good“ (deutsch: Wie ich großartig im Gutes tun sein kann) ist das zweite Buch1 von Nick Cooney, das ich lese. Nick Cooney ist stellvertretender Vorsitzender von Mercy for Animals, einer US-amerikanischen Tierrechtsorganisation, und schreibt über die Themen: Effektiver Altruismus und Aktivismus. Das Buch ist derzeit nur auf englisch erhältlich. Deswegen werde ich die (für mich) wichtigsten Informationen zusammenfassen, damit auch deutschsprachige Leser*innen etwas davon haben. Außerdem will ich das ganze weiter unten auch kritisch betrachten. Weiterlesen

  1. Das andere Buch, das ich von Nick Cooney gelesen habe, ist „Change of Heart: What Psychology can teach us about spreading social change“ und ich empfehle es zu 100% weiter -> Link zu goodreads []

Silvester allein zu Haus – Rückblick auf’s Jahr 2016

silvester allein zu hause

Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2016

Mir war nicht nach feiern. Nicht, weil das Jahr nicht ausreichend Momente zum Feiern gehabt hätte. Vielleicht eher, weil die Art, wie wir normalerweise Silvester feiern, sich nicht passend anfühlte. Und die Alternative war noch nicht geboren.

Ich freute mich, als ich die Wohnung endlich für mich hatte. Ich hatte die Idee, dass ich irgendwie für mich alleine einen schönen Weg finden würde, das Jahr 2016 zu beschließen – und das neue zu begrüßen. Zwei Freunde hatten mir mitgeteilt, dass sie auch alleine sein würden. Und ich freute mich an der Vorstellung, an zwei ganz verschiedenen Orten zwei Menschen zu wissen, die ihre eigene Art des Jahreswechsels begehen. Weiterlesen

Wie unangenehme Gefühle unser Leben bereichern

unangenehme gefühle annehmen

Warum es auch gut sein kann, wenn es uns schlecht geht

Sogenannte negative Gefühle sind verpönt. Dazu gehören Angst, Trauer, Scham, Ärger, Bitterkeit, Hilflosigkeit, Frustration oder Schmerz. Vielleicht fallen dir noch weitere ein. Erwünscht sind hingegen sogenannte positive Gefühle wie Freude, Heiterkeit, Offenheit oder Gelassenheit. Diese Bewertung führt dazu, dass wir unangenehme Gefühle oft gar nicht zulassen, unterdrücken oder überspielen. Dabei wollen auch diese Gefühle gut für uns sorgen. Denn sie zeigen uns, wenn wichtige Bedürfnisse unerfüllt sind. Weiterlesen

Der Soja-Irrtum: über die Herkunft von Soja

herkunft von soja

Wo Soja für Tofu, Sojamilch und Co. wirklich herkommt

Immer wieder kommt das Thema „Soja“ in Diskussionen über vegane Ernährung auf. Oft in Zusammenhang mit „Gentechnik“ oder „Regenwald abholzen“. Das kann ich erstmal gut nachvollziehen, denn tatsächlich stammt der größte Teil der weltweit angebauten Sojabohnen aus Brasilien und den USA und ist gentechnisch verändert. Hier wird aber häufig der falsche Schluss gezogen, dass dieses Soja auch für Sojadrinks oder Tofu – also als Lebensmittel für uns Menschen – verwendet wird.

Tatsache ist, dass alle Anbieter von Sojadrink, Tofu und Co. hier in Deutschland gentechnikfreie Sojabohnen verwenden, die nicht aus Regenwaldgebiet stammen. Weiterlesen

Das Schmusebuch – Wertschätzung ausdrücken

Wertschätzung ausdrücken im Schmusebuch

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Wertschätzung für mich und für dich

Ich habe ein Buch geschenkt bekommen: das Schmusebuch. Am Anfang war es leer, doch mittlerweile steht schon so einiges drin. Und zwar lauter tolle Sachen über mich! Und ich musste sie nichtmal selbst schreiben.

Ich habe das Buch bei meinem ersten Wochenende mit der FORT Selbsterfahrungsgruppe bekommen – wie die anderen Teilnehmerinnen auch. Während dem Wochenende hatten wir Gelegenheit einander gegenseitig wertschätzende Mitteilungen in die Bücher zu schreiben.

Mittlerweile habe ich auch noch von anderen Seminaren Wertschätzungs-Zettelchen eingeklebt und eine E-Mail ins Buch abgeschrieben. Und ich sammle weiter!

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Meine Komfortzone erweitern – Schritt für Schritt

Komfortzone erweitern - Titelbild

Was ermöglicht es mir, immer wieder meine Komfortzone zu verlassen?

Beim Thema Trampen musste ich ganz viel über meine Komfortzone nachdenken. Und darüber, was es mir ermöglicht hat, doch immer wieder schrittweise darüber hinauszugehen. Mittlerweile erlebe ich, dass Dinge, die mich früher viel Mut gekostet hätten, auf einmal wie von alleine gehen.

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Mein erstes Tramp-Abenteuer

trampen

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Meine ersten Tramp-Erfahrungen

Letztes Wochenende habe ich mich zum ersten Mal getraut, eine längere Strecke zu trampen – für mich bedeutet das: länger als die 10km zwischen Bahnhof und Heimatdorf. Das war für mich eine wunderbare Erfahrung und ein Abenteuer, und ich möchte dich gerne daran teilhaben lassen.

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Blanko-Bücher selber machen – mit Klopapierrollen oder Tetrapaks

Selbstgemachte Blanko-Bücher

Wie ich meine ganz individuellen Bücher selber binde

Ganz abgesehen davon, dass ich es wirklich liebe, kreativ zu sein und Dinge, die ich brauche, selbst zu basteln: es war ein Notfall, als ich das erste Mal ein Buch selbst gebunden habe. Ich wollte nämlich unbedingt ein Buch haben um Ideen aufzuschreiben, aber in keinem Laden fand ich ein Blanko-Buch aus Recyclingpapier.

Nach einigem Recherchieren bin ich auf die Methode des Coptic Binding zum Bücher binden gestoßen. Und seitdem bin ich Fan! Nur mit dem Buchdeckel war ich bislang nicht zufrieden, weil ich dafür Pappe oder dickes Tonpapier verwendet habe – anstatt Recycletes. Bis mir die Ideen kam, Klopapierrollen zu zerschneiden.

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Ökologisch verreisen in Franken (und eigentlich überall)

Ökologisch verreisen in Franken

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Warum in die Ferne schweifen, wenn das Glück so nahe liegt?

Dieses Jahr habe ich meinen Urlaub gar nicht weit weg von zu Hause verbracht – im Landkreis Neustadt an der Aisch im schönen Franken. Eine liebe Freundin hat uns – mir, meinem Freund und einem befreundeten Paar mit Baby – ihr Grundstück mit einem alten Bauernhaus für 10 Tage zur Verfügung gestellt. Zum Urlaub machen, entspannen, werkeln, Sachen ausprobieren, am Feuer sitzen und feiern.

Der alte Bauernhof mit dem schönen Grundstück ist gerade mal eine Stunde von unserem Zuhause entfernt. Aber trotzdem waren wir so weit ab von allem, dass wir den Alltag wunderbar hinter uns lassen konnten. Manchmal ist ja für Urlaub gar nicht mehr nötig. Und wozu also in die Ferne reisen?

Ein schöner Nebeneffekt davon, dass es so nah war: wir hatten mehrfach Besuch von Freunden, die auch mal eine Nacht mit übernachtet haben oder den Tag mit uns verbracht haben. Und ein schöner Nebeneffekt davon, dass wir auf dem Grundstück einer Freundin Urlaub machten: wir haben auch mit ihr Zeit verbringen können. Weiterlesen